Interaktion von Tektonik und Sedimentologie im Fore-arc-Bereich der Helleni-schen Subduktionszone am Beispiel des Heraklion-Beckens auf Kreta: Implikationen für die Entwicklung zurück-schreitender Subduktionszonen und die Geodynamik des östlichen Mittelmeerraumes


Prof. Dr. Thomas Brachert

Prof. Dr. U. Ring


Dr. K. Kroeger




Nationale Zusammenarbeit:

Dr. Steve Galer
MPI für Chemie, Mainz

PD. Dr. M.M. Joachimski
Universität Erlangen

Dr. J. Fiebig
Universität Frankfurt a.M.



Internationale Zusammenarbeit:
Dr. Markus Reuter
Universität Graz, Österreich

Dr. Charolampos Fassoulas
Universität Heraklion, Griechenland



Projektförderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft




Hintergrund:

Eine kombinierte strukturgeologische und sedimentologisch/stratigraphische Studie soll die komplexe tektonosedimentäre Geschichte des neogenen Heraklion-Beckens auf Kreta erar-beiten. Mit dieser Studie kann zum einen ein Beitrag zur tektonischen Entwicklung zurück-schreitender Subduktionszonen und zum anderen, in Verbindung mit Ergebnissen anderer Forschungsprojekte, ein Beitrag zu geodynamischen Prozessen im mediterranen Raumes geleistet werden. Somit bestehen enge Verknüpfungen zu den Projekten von Ring und Reischmann (Kennwort: Spaltspurdatierungen), Ring et al. (Deformations- und Exhumie-rungsprozesse) und Reischmann (Krustenbildung in der Ägäis).


 
Zentralkreta
Abbildung 1:  Die stratigraphischen Architekturen und Verteilung sedimentärer Fazies der obermiozänen Flachwasser- ablagerungen Zentralkretas dokumentieren eine Serie gekippter Bruchschollen (?Halbgräben?). Fotomosaik und Strichzeichnung, Aus Reuter et al. (2006) GSL Special Publication.


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