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Klimavariabilität von Interglazial-Glazial-Übergängen,
abgeleitet aus limnischen Sequenzen Zentral- und Osteuropas (DECLIM-Antrag)

Martin Melles
Stefan Knetsch

 

Kooperationspartner:

Frank W. Junge
Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig

Tatjana Böttger
Umweltforschngszentrum Halle-Leipzig GmbH

Förderung: BMBF

 

Zielstellung
 
Das Ziel des im Rahmen des DECLIM-Programms des BMBF angesiedelten Projektes besteht in der Analyse der dekadischen Klimavariabilität während des letzten Interglazialzyklus unter besonderer Berücksichtigung des Interglazial-Glazial-Überganges. Dazu werden multidisziplinäre Untersuchungen an limnischen Sedimenten des mittel- und osteuropäischen Raumes durchgeführt. Der Einfluss der Nordatlantischen Oszillation (Golfstrom) auf den europäischen Kontinent wird an Hand eines West-Ost-Transekten aus fünf limnischen Profilen untersucht.


 

Untersuchungsobjekte

Für diese Zielsetzungen werden limnisch-telmatische Profile des letzten Interglazials (Eem) von folgenden Lokationen untersucht:
o Neumark Nord in Mitteldeutschland (Nr. 12 in der Karte)
o Gröbern in Mitteldeutschland (14)
o Klinge in der Lausitz (36)
o Zbytki in Polen (37)
o Cheremoshnik bei Rostov in Russland (38)


 

Abb.1: Karte der  Eem-Fundstellen, deren Pollendiagramme zur paläoklimatischen Analyse herangezogen wurden
(nach Zagwijn 1996)